Bugstrahlruder - Bugschraube einbauen

Ein Bugstrahlruder erhöht die Sicherheit und den Komfort auf einem Motorboot. Die Kontrolle über das Boot ist besonders bei starkem Wind ziemlich gering wenn der Propeller stillsteht. Ab- und Anlegemanöver treiben jeden Eigner ohne Bugstrahlruder oft die Schweißperlen auf die Stirn. Eine Bugschraube bietet die Lösung für dieses Problem. Ein Motorboot am Steg anlegen wird so kinderleicht. Der Bootsführer hat die volle Kontrolle über die Bewegungen des Bugs und somit macht sich ein Bugstrahlruder schnell bezahlt. Schrammen, Beulen am eigenen Boot gehören der Vergangenheit an und rückwärts Boot einparken wird spielend einfach. Seitliches Ablegen bei auflandigem Wind ist mit einem gut dimensionierten Bugstrahlruder kein Problem mehr. Verdränger Boote mit einer Wellenanlage lassen sich beim rückwärts fahren besser steuern.
Bugschrauben können in fast jedem Boot nachgerüstet werden. Den Einbau sollte eine Fachfirma durchführen. Im Vorfeld wird die benötigte Größe für das Bugstrahlruder ermittelt. Die Bugmotoren werden in unterschiedlichen Leistungsstärken angeboten. Ein Loch für den Bugtunnel ist im Rumpf freizuschneiden. Bei einem GfK Boot wird der Tunnel im Rumpf einlaminiert. Bei einem Stahlboot wird der Tunnel vom Bugstrahlruder mit dem Bootsrumpf verschweißt. Anschließend ist das Getriebe von der Bugschraube einzubauen und mit dem Bugmotor zu verbinden. Kabel für die Batterie und das Bedienpaneel sind im Boot zu verlegen. Der Tunnel und das Umfeld am Bootsrumpf vom Bugstrahlruder wird zum Schluss versiegelt.
Für größere Schiffe sind auch Heckstrahlruder erhältlich und ermöglichen so im Zusammenspiel mit einer Bugschraube eine „Querfahrt“ zum Schiffsrumpf. Zahlreiche Kunden möchten nach dem Einbau heute nicht mehr darauf verzichten.

Bei Interesse an einem Bugstrahlruder unterbreiten wir gern ein Angebot.